Die 10 häufigsten Fehler beim Küchenkauf

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Eine Küche kaufen Sie nicht alle paar Jahre. Sie bleibt meist fünfzehn Jahre und länger, und Fehler aus der Planung bleiben genauso lange sichtbar. Dabei wiederholen sich die Stolpersteine beim Küchenkauf erstaunlich oft, von der fehlenden Steckdose bis zum Hochschrank vor dem Fenster. Die 10 häufigsten Fehler beim Küchenkauf stellt Ihnen Küchen Steeg in diesem Blogbeitrag vor und erklärt, wie Sie jeden einzelnen vermeiden, bevor Sie Ihre neue Küche kaufen. Die gute Nachricht: Alle zehn lassen sich mit etwas Vorbereitung und einem erfahrenen Planer umgehen.

Ohne Kostenrahmen starten

Viele Küchenkäufer gehen ohne Zahl im Kopf ins Studio. Dann kommen Auszüge, ein besseres Kochfeld und eine Keramikplatte dazu, und der Preis liegt am Ende weit höher als gedacht. Legen Sie vorab eine Obergrenze für Küche, Geräte und Montage fest und nennen Sie diese Summe Ihrem Planer. Er plant dann von Anfang an innerhalb dieses Rahmens und rechnet einen kleinen Puffer für Elektrik und Wandarbeiten ein.

Selbst gemessen statt aufgemessen

Ein Zollstock und zwei Zahlen auf einem Zettel reichen dafür nicht aus. Wände stehen selten im rechten Winkel, Böden fallen ab, Fensterbänke und Heizungsrohre nehmen Platz weg. Schon zwei Zentimeter Abweichung reichen, damit die Zeile nicht mehr zwischen die Wände passt. Wir messen deshalb vor jeder Bestellung bei Ihnen zu Hause auf, einschließlich Anschlüssen, Türanschlägen und Deckenhöhe.

Lange Wege zwischen Kochfeld, Spüle und Kühlschrank

Diese drei Stationen bilden das Arbeitsdreieck. Wenn sie zu weit auseinanderliegen oder in ungünstiger Reihenfolge stehen, laufen Sie beim Kochen ständig hin und her. Eine kurze Strecke zwischen Kühlschrank, Spüle und Kochfeld spart jeden Tag Schritte und Zeit, ein Abstand von jeweils ein bis zwei Metern hat sich bewährt. Ihr Planer legt das Dreieck passend zu Grundriss, Fenster und Türen fest.

Stauraum zu knapp kalkuliert

Töpfe, Pfannen, Vorräte, Küchenmaschine, Kaffeezubehör: Der Bedarf wächst mit den Jahren, der Platz aber nicht. Nachträglich lässt sich kaum ein Schrank ergänzen. Planen Sie Hochschränke, Auszüge und Eckschränke lieber großzügig und denken Sie auch an Dinge, die nur selten zum Einsatz kommen, etwa den Bräter für das Weihnachtsessen oder die Eismaschine.

Arbeitshöhe vom Standardmaß übernommen

Die meisten Küchen werden mit einer Arbeitshöhe um 90 Zentimeter geplant. Für große Menschen bedeutet das gebeugtes Arbeiten, kleinere heben die Schultern. Die richtige Höhe richtet sich nach der Person, die am häufigsten kocht, und lässt sich über Sockel und Korpushöhe anpassen. Als Faustregel gilt: Ellenbogenhöhe minus zehn bis fünfzehn Zentimeter. Probieren Sie verschiedene Höhen in der Ausstellung aus, bevor Sie sich festlegen.

Licht erst nach dem Einbau bedenken

Eine Deckenleuchte allein wirft Schatten auf die Arbeitsplatte, sobald Sie davor stehen. Arbeitsflächen, Kochfeld und Spüle brauchen eigenes Licht, etwa durch Unterbauleuchten oder LED-Profile in der Nischenrückwand. Planen Sie die Beleuchtung zusammen mit der Küche, denn Kabel und Schalter müssen vor dem Aufbau liegen. Spätere Elektroarbeiten kosten Geld, Zeit und Nerven.

Front nach dem Foto gewählt

Hochglanz sieht auf Bildern edel aus und zeigt zu Hause jeden Fingerabdruck. Naturstein wirkt beeindruckend, braucht aber Pflege und verzeiht keine eingetrockneten Rotweinflecken. Fragen Sie sich ehrlich, wie viel Zeit Sie in die Reinigung stecken möchten. Matte Fronten mit Anti-Fingerprint-Oberfläche und pflegeleichte Arbeitsplatten aus Keramik oder Schichtstoff halten den Aufwand klein.

Geräte erst am Ende festgelegt

Backofen, Kühlschrank und Geschirrspüler bestimmen Nischenmaße, Anschlüsse und Belüftung. Wenn Sie die Geräte erst nach der Planung auswählen, passt der Wunschkühlschrank oft nicht mehr in den vorgesehenen Hochschrank. Legen Sie die Geräteliste deshalb früh fest, dann greifen Möbel und Technik ohne teure Nacharbeit ineinander. Auch die Dunstabzugshaube gehört früh auf die Liste, denn Abluft braucht einen Mauerdurchbruch.

Steckdosen und Anschlüsse vergessen

Kaffeevollautomat, Toaster, Mixer und das Ladekabel fürs Handy brauchen Strom an der Stelle, an der sie stehen. Zwei bis drei Steckdosen je Arbeitsbereich sind ein guter Richtwert. Denken Sie außerdem an Wasser und Abwasser für Dampfgarer oder Kochfeldabzug sowie an einen eigenen Stromkreis für das Induktionskochfeld.

Unter Zeitdruck unterschreiben

Eine Küche, die zwanzig Jahre halten soll, verdient mehr als einen Nachmittag. Testen Sie Auszüge und Oberflächen im Studio, vergleichen Sie Angebote in Ruhe und schlafen Sie vor der Unterschrift eine Nacht darüber. Rechnen Sie zudem mit Lieferzeiten von sechs bis zwölf Wochen und beginnen Sie die Planung entsprechend früh.

Die 10 häufigsten Fehler beim Küchenkauf vermeiden mit Küchen Steeg

Die 10 häufigsten Fehler beim Küchenkauf haben eine Gemeinsamkeit: Sie entstehen, wenn wichtige Entscheidungen allein und zu schnell fallen. Bei Küchen Steeg in Königswinter-Oberpleis planen wir Ihre Küche seit 1975 in Familienhand, inzwischen in dritter Generation, und die Inhaber beraten Sie persönlich, vom ersten Entwurf bis zur fertig montierten Küche. Sie sehen Ihre Küche vorab in 3D, wir messen bei Ihnen zu Hause auf, montieren inklusive aller Anschlüsse und entsorgen die alte Küche samt Geräten. Wenn Sie Küchen in Bonn, Königswinter oder im Raum Köln suchen, vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin.

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