Quooker Kochend-Wasserhahn: Quooker Armatur in Schwarz an einer dunklen Spüle vor Regalwand

Quooker Kochend-Wasserhahn

Der Quooker Kochend-Wasserhahn gibt aus einer einzigen Armatur Wasser in fünf Varianten ab: kochend, warm, kalt, gefiltert und auf Wunsch mit Kohlensäure. Das Unternehmen aus den Niederlanden gilt als Erfinder dieser Gerätegattung und baut seit mehr als 50 Jahren Armaturen mit mehreren Funktionen. Die Armatur ersetzt an der Spüle den klassischen Wasserhahn und übernimmt zugleich Aufgaben, für die sonst ein Wasserkocher gebraucht wird. Diese Seite stellt die Geschichte des Familienunternehmens vor, erklärt den technischen Aufbau des Systems, beschreibt die einzelnen Modelle und geht auf Energiebedarf und Nachhaltigkeit ein.

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Geschichte des Herstellers

Henri Peteri aus Rotterdam hatte 1970 die Idee zu einem Hahn, der binnen Sekunden kochendes Wasser liefert. Der Markenname geht auf die englischen Wörter „Quick Cooker“ zurück und fasst das Prinzip zusammen, das den Hersteller bis heute prägt.

Die ersten Geräte gingen an Freunde und Bekannte des Erfinders. Peteri brachte 1992 zusammen mit seinem Sohn den ersten Quooker in den Handel. Der Weg von der ersten Idee bis zum marktreifen Produkt dauerte damit mehr als zwei Jahrzehnte. Die Nachfrage aus dem Ausland stieg nach der Jahrtausendwende. Das Werk in Ridderkerk fertigt heute rund 400.000 Systeme im Jahr, und das Unternehmen ist weiterhin in Familienhand. Eine deutsche Niederlassung in Korschenbroich in Nordrhein-Westfalen besteht seit 2021.

Aufbau und Funktion

Jeder Quooker besteht aus zwei Teilen: der Armatur über der Spüle und einem wärmegedämmten Tank im Spülenunterschrank. Der Tank hält das Wasser ständig auf mehr als 100 °C. Eine patentierte Isolierung mit Hochvakuum begrenzt den Strombedarf im Bereitschaftsbetrieb auf rund zehn Watt, das ist weniger als der Verbrauch einer Energiesparlampe. Kochendes Wasser steht dadurch jederzeit zur Verfügung, ohne dass unnötig Strom verbraucht wird. Eine Kindersicherung verhindert, dass das heiße Wasser versehentlich ausläuft: Der Auslauf gibt es erst nach dem Bedienschritt „Drück-Drück-Dreh“ frei. Die Bezeichnung beschreibt die Bedienfolge: Der Griff wird zweimal gedrückt und anschließend gedreht. Typische Anwendungen sind das Aufgießen von Tee, das Kochwasser für Pasta oder das Zubereiten von Babynahrung.

Modelle im Überblick

Das Sortiment umfasst verschiedene Armaturen, die sich in Form und Bedienung unterscheiden. Der Flex verkauft sich von allen Modellen am besten und hat einen Zugauslauf, der das Abspülen und das Befüllen großer Töpfe erleichtert. Der Auslauf lässt sich aus der Armatur herausziehen und reicht so bis in jede Ecke des Beckens. Die Fusion verbindet eine schmale Silhouette mit einem Drehknauf zur Bedienung und ist in vielen Oberflächen zu haben. Das Modell Front zeigt eine schlichte, reduzierte Form und fügt sich in Küchen mit ruhiger Linienführung ein. Die Nordic Twintaps kommen neben eine vorhandene Mischbatterie und liefern dort als eigener Hahn das kochende Wasser. Der Flex Square ergänzt das Programm neu und überträgt den Zugauslauf des Flex erstmals auf eine eckige Armatur, unter anderem in den Oberflächen Gunmetal und Kupfer Rosé. Die Auswahl richtet sich vor allem nach der Form der Spüle, dem gewünschten Auslauf und der Gestaltung der übrigen Küche.

Nachhaltigkeit und Energiebedarf

Der Hersteller möchte die Arbeit in der Küche erleichtern und dabei Ressourcen schonen. Das Zusatzmodul CUBE liefert gekühltes Wasser, still oder mit Kohlensäure, aus derselben Armatur, und Getränke in Plastikflaschen werden damit überflüssig. Der Wegfall der Flaschen spart Transportwege und Verpackungsmüll. Der CO₂-Zylinder des Systems ist wiederverwendbar. Quooker legt seine Produkte auf eine lange Lebensdauer aus und achtet in der gesamten Herstellung auf Recycling und geringe Emissionen.

Ein Quooker benötigt im Vergleich mit einem gewöhnlichen Wasserkocher weniger Energie. Die Vakuumisolierung und die bedarfsgerechte Entnahme führen dazu, dass nie mehr Wasser erhitzt wird als tatsächlich gebraucht. Ein Wasserkocher erhitzt dagegen häufig mehr Wasser, als für eine Tasse oder einen Topf nötig ist.

Quooker Flex Armatur in Edelstahl in einer hellen Küche

Quooker Kochend-Wasserhahn bei Küchen Steeg

Ein Quooker braucht Platz für den Tank im Spülenunterschrank sowie einen Wasser- und Stromanschluss. Wir klären diese Punkte bei Küchen Steeg bereits bei der Planung, damit Spüle, Unterschrank und Abfallsystem zum gewählten Modell passen. Unsere Monteure installieren den Quooker Kochend-Wasserhahn fachgerecht und schließen ihn an, sodass er nach der Montage sofort einsatzbereit ist. Ein Quooker lässt sich ebenso in einer bestehenden Küche nachrüsten, etwa mit den Nordic Twintaps neben der vorhandenen Mischbatterie. Küchen Steeg übernimmt dafür Umbau- und Modernisierungsarbeiten und betreut Sie danach, ein Küchenleben lang. Eine Finanzierung ist auf Wunsch möglich. Melden Sie sich für einen Beratungstermin in Königswinter-Oberpleis und lassen Sie sich die Modelle erklären.

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